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Jetzt gehts los ! Fliegen auch Sie Ultraleicht !
Helfer für Unterschriftensammlung gesucht!
Wir suchen Freiwillige, welche an den zahlreichen Flugveranstaltungen 2004
möglichst viele Unterschriften sammeln. Wenn du helfen möchtest, melde dich bei
unserem Koordinator "Marc Saladin" unter
smf@dplanet.ch


PETITION DES AERO-CLUB DER SCHWEIZ

Sehr geehrter Herr Bundesrat Leuenberger

Hiermit bitten wir Sie, den Artikel 2b der Luftfahrtverordnung (LFV)

"Der Betrieb von bemannten Flugzeugen, deren Flächenbelastung weniger
als 20 kg/m2 beträgt, ist verboten."


ersatzlos aufzuheben.

Begründung:

Die Regelung wurde 1984 als Folge des durch den Bundesrat verhängten Verbotes für
Ultraleichtflugzeuge erlassen. Die Norm ist weltweit einzigartig und flugtechnisch nicht begründbar.
Tatsächlich werden damit die ökologisch interessantesten und wirtschaftlich effizientesten
Flugzeuge, welche aufgrund ihrer Leichtbauweise nur eine sehr geringe Antriebsenergie benötigen,
in der Schweiz verhindert. Betroffen sind grundsätzlich alle Sparten der Leichtaviatik. Zum Beispiel
kann das deutsche Solarflugzeug ICARE in der Schweiz nicht zugelassen werden, da es die bei uns
verlangte 20 kg/Flächenbelastung nicht erreicht. Dies zeigt die Absurdität dieser damals durch das
BAZL ausgearbeiteten Vorschrift. Mit der Zulassung der sogenannten Ecolight-Flugzeuge, welche
moderne und umweltfreundliche Ultraleichtflugzeuge darstellen, ist das Ultraleichtflugzeugverbot
von 1984 ohnehin obsolet. Grund genug nun endlich auch den unsinnigen LFV Artikel 2b aufzuheben!

Wir bitten Sie, hochgeachteter Herr Bundesrat, diesem Anliegen zu entsprechen.

Hochachtungsvoll
AERO-CLUB DER SCHWEIZ

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Name.................................Vorname............................Ort...........................Unterschrift............................


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Formular ausdrucken, ausfüllen und an AERO-CLUB faxen (041 375 01 02) oder per Post
senden an: Aero-Club der Schweiz, Lidostrasse 5, 6006 Luzern

Der Aero-Club möchte viele tausend Unterschriften bis Ende 2004 sammeln. Anschliessend
wird die Petition beim Bundesrat eingereicht. Zwecks Mithilfe bei der Unterschriftensammlung
können beim Sekretariat des Aero-Club der Schweiz Unterschriftsbogen angefordert werden
info@aeroclub.ch oder Tel. 041 375 01 01.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!



 

 

 


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Protokoll, Generalversammlung Swiss Microlight Flyers (SMF) 2004

Datum: Samstag 28. Februar 2004
Zeit: 14.10 Uhr
Ort: Hotel Ochsen, Lupfig

Anwesend: 39 Personen

Vorsitz: Anton Landolt Protokoll: Stephan Heinrich (AeCS)

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Traktanden

1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler
2. Protokoll der Generalversammlung vom 15. März 2003
3. Bericht des Präsidenten
4. Orientierung über den Stand des Ecolight-Projektes
5. Rechnung 2003
6. Bericht der Rechnungsrevisoren
7. Décharge-Erteilung an den Vorstand
8. Budget 2004 und Mitgliederbeitrag 2005
9. Anträge
10. Wahlen
11. Diverses

1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler
Anton Landolt eröffnet die heutige Generalversammlung um 14.10 Uhr. Nebst den Aktivmitgliedern und Gästen begrüsst er speziell das Gründungsmitglied Kurt Hübscher, die Vorstandsmitglieder P. Watermann und J. von Rotz sowie die Herren H. Fritsche, H. Pflugshaupt und P. von Burg vom CCEA.

Der Präsident stellt befriedigt die Anwesenheit von 39 Personen fest.
In der Einladung zur GV wurde irrtümlicherweise der Pt. 9 "Antrag Statutenänderung" vom Vorjahr übernommen. Der Punkt ist von der Traktandenliste zu streichen.

Entschuldigt haben sich für die heutige Sitzung: W. Arpagaus, A. Döss, W. Elmer, E. Hostettler, U. Jaeckel, Dr. R. Müller, B. Piccard, P. Perrenoud, M. Schnyder, W. Tschopp, F. Perroud, Heinz Bärfuss, und Dr. Zellweger.

H. Fritsche wird einstimmig zum Stimmenzähler für die heutige Versammlung gewählt

2. Protokoll der Generalversammlung vom 15. März 2003
Das Protokoll wird einstimmig genehmigt.

3. Bericht des Präsidenten
A. Landolt trägt den Jahresbericht SMF 2003 vor. Er liegt dem Protokoll bei.

4. Orientierung über den Stand des Ecolight-Projektes
Für Ecolight wurden mit dem BAZL bis heute folgende Eckpunkte festgelegt: maximale Leistung 90 kW (121 PS); Motoren auf bleifreien Treibstoff ausgelegt; Lärmgrenzwert 65 dB (A); Für die technische Zulassung gelten die deutschen Bauvorschriften nach LTF-UL bis 472.5 kg. Diesen Vorschriften genügende Geräte sollen in der Schweiz einfach validiert werden können. Das Unterhaltssystem für Ecolight ist an dasjenige für Segelflugzeuge übliche aufgebaut. Eigenunterhalt wird auf Gesuch hin möglich sein. Herstellerbetriebe sollen keine Zertifizierung benötigen.
Die periodischen Zustandsprüfungen und das Publizieren der technische Anweisungen (TA/TM) sind über das CCEA vorgesehen. Flugausbildung.
Als Ausbildungsgrundlage gilt die (Restricted Private Pilote License) RPPL mit 30 Stunden Blockzeit und dem Voice-Modul als Option. Ein Medical Class II wird verlangt. Die Lizenz ist modular ausbaufähig. Ausländische UL-Lizenzen können validiert werden. Die Anforderungen werden individuell festgelegt (Es werden nur fehlende Ausbildungsmodule verlangt). Segelflugschlepp. Der im August 2004 erfolgreich getestete Segelflugschlepp mit Ecolights wurde vom BAZL im November überraschend und ohne technische Begründung mit einer Schlepplimite von 500 kg. belegt. Das CCEA wird hier beim BAZL intervenieren. Das Sistieren des Ecolight-Projektes um ein weiteres Jahr wird vom SMF und vom AeCS nicht akzeptiert. Das CCEA wird dem BAZL an der geplanten Sitzung vom 23. März 2004 diesbezüglich unter anderem die folgenden konkreten Forderungen unterbreiten: 1. Mandat für Fluglehrereinführung per 1. April 2004. 2. Anerkennung der 472,5 kg-Auflastungen nach LTF-UL des deutschen Luftsportgerätebüros. 3. Mandat zur Ausarbeitung des Validationsprozederes für die in Deutschland zugelassenen Ecolight nach LTF-UL und Start der praktischen Validationen spätestens im Sommer.

Geplante SMF-Aktivitäten 2004: 1. Projekt Ecolight: Zulassungsarbeiten, Delegationsvertrag, Marktöffnung, Forschung. 2. Projekt Trike: Experimental-Zulassung und Einsatz als SMF-Demonstrator in der Schweiz. 3. Allgemeine Fachpublikationen, Ausstellungen.

Die Mitarbeit des SMF in der European Microlight Federation EMF und die Delegation von J. von Rotz an die entsprechenden Konferenzen mit Übernahme der entsprechenden Kosten durch den SMF wird von der Generalversammlung einstimmig gutgeheissen. (Detailinfos unter: www.emf.aero).

5. Rechnung 2003
J. von Rotz präsentiert die Rechnung SMF 2003. Die Betriebsjahresrechnung der SMF 2003 schliesst augrund von Mindereinnahmen bei den Mitgliederbeiträgen mit einem Verlust von Fr. 1'500.22 ab. Das neue Verbandsvermögen beträgt nach Zuweisung des Verlustes total Fr. 8'153.70.
Im Verwendungsprogramm CCEA verbleiben per 31.12.04 Fr. 14'346.--.

6. Bericht der Rechnungsrevisoren
Die Rechnung des SMF wurde von W. Arpagaus und P. Perrenoud revidiert. G. Doutard beantragt der Generalversammlung die Genehmigung der Rechnung SMF 2003. Die Jahresrechnung 2003 wird von der Generalversammlung einstimmig genehmigt.

7. Décharge-Erteilung an den Vorstand
Die Generalversammlung beschliesst einstimmig, dem Vorstand Décharge zu erteilen.

8. Budget 2004 und Mitgliederbeitrag 2005
Die Generalversammlung genehmigt einstimmig das vorgestellte, ausgeglichene Budget 2004.
Der Mitgliederbeitrag SMF 2005 wird unverändert auf Fr. 100.-- (inkl. Beitrag AeCS) festgesetzt.

9. Anträge
Der von M. Saladin eingetroffene Antrag zum Streichen der 20 Kg./m2-Regelung aus der Luftfahrtsverordnung wird von der GV einstimmig gutgeheissen. Auf entsprechende Demarchen gegenüber dem BAZL wird momentan aus politischen Gründen verzichtet.

10. Wahlen
Wahl des Präsidenten: J. von Rotz schlägt A. Landolt zur Wiederwahl als Präsident SMF vor. Die Wiederwahl erfolgt einstimmig.
Wahl der übrigen Vorstandsmitglieder: A. Döss, D. Dubreuil, E. Hostettler, F. Perroud, J. von Rotz und P. Watermann werden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt (wie erst nach der GV bekannt wurde, hat der abwesende E. Hostettler demissioniert).Wahl der Revisoren: Als Revisoren werden W. Arpagaus und P. Perrenoud einstimmig wieder gewählt.

11. Diverses
Thema Akzeptanz der Ecolights auf Schweizer Flugplätzen: Die auf den Schweizer Flugplätzen wachsenden Lärmvorschriften kommen dem Projekt Ecolight entgegen. Die zum Teil konservative Haltung der PP-Piloten wird noch einiger Überzeugungsarbeit bedürfen. Der Markt wird sich vermutlich über die Flugschulen (Preise) zugunsten Ecolight selber regulieren.

Ende der GV: 16.50 Uhr

Der Protokollführer: Stephan Heinrich, AeCS/Zentralsekretariat